Donnerstag, 26. September

Wir alle kommen völlig besitzlos in diese Welt hinein und scheiden wieder aus ihr heraus entbehrt von allem Eigentum. Doch die Zeit dazwischen verbringen wir verbissen damit, Dinge in den Einflussbereich unseres Besitztums hinein zu scheffeln.
Die Erkenntnis dieser Fragwürdigkeit darf einem auf der anderen Seite aber nicht in die Lethargie abzugleiten lassen. Doch die Simplizität und Reduktion auf das wirklich notwendige, Körper und Seele zusammen zu halten, schenkt einem inneren Freiraum für die Seele. Die Lebensenergie, welche durch die Einfachheit gespart wird, darf nun eingesetzt werden zur Erfreuung des göttlichen Paares. Radha und Krishna.

Die ökonomische Grundlage zum Überleben zu beschaffen ist eigentlich nicht ein leben-füllendes Unternehmen, sondern eine Nebensächlichkeit, die unsere eigentliche Lebensaufgabe nicht wesentlich tangiert oder einschränkt. Sie ist im Gegenteil ein aktives Feld, in welchem die Bestandhaftigkeit unserer Spiritualität getestet wird.

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