Freitag, 1. November

In der unberührten Natur vermag der Mensch die „vestigia Dei“, die Spur Gottes, wieder zu erfassen. Die Welt von heute ist grossteils so verstellt von der „vestigia hominis“, den menschlichen Spuren in der von ihm selber gestalteten bewohnbaren Welt, dass der Mensch sich darin oft entstellt und isoliert fühlt, wenn er aus der Betäubung erwacht.
Da in unserer überfüllten Welt diese Unberührtheit seltener zu erfahren ist, brauchen wir neue Tore zur Gottes-Spur.
In der spirituellen Praxis findet sich die „vestigia Dei“ in einer noch viel deutlicheren Gestalt wieder, als es sie jungfräuliche Natur schenkt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.