Montag, 16. Dezember

Die gunas bewegen sich und das Atma ist nur ihr entfernter Zuschauer.
In der Bhagavad Gita wird die Seele als der ksetrajna, der Kenner des Feldes bezeichnet und alles, was wir im Tiefschlaf, Traum und Wachsein erleben, erfahren und empfinden, ist das Ksetra, das Feld der Wahrnehmung. Atma ist in keiner Weise Teil des Feldes, sondern nur dessen Betrachter.
Illusion bedeutet, sich mit den Bewusstseinsinhalten, mit dem Feld, gleichzusetzen und zu glauben, dass die Bewegungen im Feld irgend etwas mit einem selbst zu tun hätten.
Wir sind nicht die Inhalte des Bewusstseins, sondern die reine Erlebens-Kraft selber.

Wenn man in sattva verankert ist, kann man diese Beobachtung nachempfinden.
Wenn der Geist von Rajas, Anhaftung und Wünschen beeinflusst und dadurch aufgewühlt ist, wird es ihm unmöglich, spirituelle Erkenntnis aufzunehmen, da er sich gezwungenermassen mit dem Momentan-Inhalten des Geistes beschäftigt.

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