Sonntag, 29. Dezember

Beim Altwerden und Sterben und bei intensiven Lebensmomenten wird der Horizont in die äussere Welt hin kleiner… und es ist unglaublich kostbar, genau darin dennoch nicht ganz eingenommen zu werden von dem, was einem gerade ganz fordert… Man ist eingeladen, den Spalt zur Wirklichkeit Radha-Krishnas hin noch frei zu halten.
Zu schnell sind wir als Seele eingenommen und benommen von den peripheren Geschehnissen in der Welt der ewigen Vergänglichkeit. Das ist eigentlich ein Verlieren innerster Würde.
Alle Menschen werden immer wieder einmal von Gedanken gestört. Aber jemand, der effektiv an Freiheit interessiert ist, wird sich einfach mehr gewahr über diese.
Zuvor war der Zustand der assoziativen Gedankenstränge die Normalität, die zwar nicht glückselig war, doch die man halt so hinnahm.
Im Innehalten dürfen sie betrachtet werden.. und das, was still beobachtet wird, verliert die Macht und den Einfluss auf einen.

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